Warum der Aufstieg keine Leiter ist 

 

Eines der spannendsten Phänomene seit gut 10 Jahren ist der sogenannte Aufstieg. Viel ist darüber geschrieben worden. Wenig davon versteht man. Kann man etwas, das im Außen nicht beobachtbar und schon gar nicht fassbar ist, beschreiben?

Einen Versuch ist es wert.

 

Am Anfang war ... ein Tappen im Dunklen 

Der vielzitierte Aufstieg ist eine Bewusstseinserweiterung, eine Erweiterung der menschlichen Wahrnehmung. Es geht dabei weniger um all die Hell-Formen. Vielmehr geht es um die Fähigkeit, Situationen, Erfahrungen und Erkenntnisse aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln – frei von Beurteilung – zu betrachten. Und jetzt kommt das Herausforderndste – stehen zu lassen. Es geht um die Fähigkeit, sich selbst zu erkennen, als das was man ist. Ein multidimensionales Wesen.

Manche schreiben von der Seele, die Erdenerfahrung macht. Ja, so kann man es auch sehen. Doch ich will beim Bewusstsein bleiben.

  • Dieses Konzept wird, ohne viel zu hinterfragen, angewendet.

Bewusstsein ist eines der aufregendsten Themen des Menschseins. Es gibt keine Definition für Bewusstsein. Das macht alles noch aufregender. Es gibt unterschiedliche Zugänge z.B. in der Philosophie, den diversen Bereichen der Psychologie und der Neurowissenschaften und der Physik.

  • Bis heute bleibt das menschliche Bewusstsein unverstanden. Es ist auch für Technik und Maschinen nicht 1:1 kopierbar.

Daher ist auch die Angst vor menschenähnlichen Robotern und Künstlicher Intelligenz nur zum Teil begründbar. Die Technik "macht" nichts Schlimmes. Der, der Technik anwendet, kann damit Schlimmes anrichten. Das zu trennen, können manchem einen entspannteren Tag bringen. 

Was wir zu Bewusstsein kurz und knapp feststellen können, ist, dass wir den Begriff locker und fluffig im Alltag verwenden, doch keine Ahnung haben, was er in seiner Tiefe bedeutet und bedeuten kann. Es fehlt uns an einem verbindlichen Startpunkt. Den gibt es so nicht.

  • Das bedeutet, dass wir ein Konzept zur Erklärung eines der wichtigsten Prozesse des menschlichen Seins als Individuum und Kollektiv verwenden, ohne zu wissen, was beinhalten kann.
  • Wir können Bewusstsein von außen nicht beobachten – und doch ist es vorhanden. Wie paradox ist das denn?

Näherungsweise und unverbindlich … genauso ist die Antwort

Es gibt Selbstmodelle, die aus ganz unterschiedlichen Quellen gespeist werden, wie z.B. Vorbewusstsein, Familie, Gesellschaft, Bildung etc. Dabei sind Bewusstsein und der physische Körper miteinander verbunden. Das Ich, das Selbst, das Ich-zentrierte Wirklichkeitsmodell, embodiment (Verkörperung) und embodiment feedback spielen in einer Wunder-Weise zusammen. Dabei bin ich mit Sicherheit nicht komplett bei den Faktoren.

Wie Ich und Selbst zusammenhängen, ist offen. Letztlich machen wir regelbasierte und erfahrungsbasierte, ganzheitliche und analytische Vergangenheitsbeschreibungen. Auch der Zusammenhang zwischen Intelligenz und Bewusstsein ist offen. Auch wie Vorbewusstsein und Bewusstsein zusammenspielen, ist heftig diskutiert.

  • Unbeschadet dessen: Bewusstsein gilt als fundamentaler Teil unseres Seins – auch wenn wir es von außen nicht wahrnehmen oder faktenbasiert beobachten können.

Sinnerfülltes Leben als Teil des Aufstiegs?

Ohne bewusst im Sinne von gewahr sein zu sein, gibt es kein sinnerfülltes Leben. Gestaltung des Lebens ohne Bewusstsein ist sinnstiftend nicht möglich. Denn: Bewusstsein ist kein Elitenprojekt, sondern ein Menschheitsprojekt. Die Wirklichkeit ist das, was auf jeden von uns wirkt. Die Realität dazu können wir – durch Bewusstsein – maßgeblich gestalten.

Bewusstsein ist etwas sich ewig Entwickelndes von einer mit kaum erfassbaren Dimension. Es gibt immer etwas Neues, eine andere Perspektive, die man einnehmen kann. Wir wissen nie alles.

  • Das macht Bewusstsein und die Auseinandersetzung damit auch so interessant. Wir sind Teil davon und wir sind GestalterIn. Wir sind BeobachterIn und Beobachtetes zur gleichen Zeit.

Wobei - Zeit und Raum sind Koordinaten in den sogenannten dichten Ebene, der Materie. Alles, was drüber und drunter liegt im Bewusstsein braucht weder Raum, noch Zeit.

Doch zurück zum Welle-Teilchen-Paradoxon, ein anderer Name für die Gleichzeitigkeit von BeobachterIn und Beboachtetes. Dies lässt sich mittlerweile auch faktenbasiert belegen, ohne in abstrakte, ausschließlich quantentheoretische Überlegungen einsteigen zu müssen. Doch diese Grundannahme ist auch sehr hilfreich im Erschaffen und Gestalten der eigenen Realität und Wirklichkeit.

  • Daher geht Bewusstsein streng genommen alle etwas an.

Gleich wie alt. Gleich wie gebildet. Gleich wie reich oder weniger reich. Gleich wie gesund oder weniger gesund.

 

Wie kann man die Schritte auf dem Weg zu Bewusstsein machen?

Hilfreich ist dabei, sich einige Fragen zu stellen. Es geht dabei weniger darum, verbindliche Antworten zu finden, die in jeder Weise vorläufig bleiben. Vielmehr geht es darum, mit den Fragen zum Nachdenken, zum Lesen, zum Hören, zum Reflektieren anzuregen. 

  • Doch was bedeutet Bewusstsein außer die sehr allgemeine Definition des Gewahrseins?
  • Müssen wir Bewusstsein inhaltlich-formal festlegen oder ist es ein Naturzustand, der uns abtrainiert wurde?
  • Von wem und warum wurde uns Bewusstsein abtrainiert?
  • Warum tun wir uns so schwer, Bewusstsein greifbar zu machen und zu umschreiben, ohne entweder in Unverständliches oder in esoterisch im Sinne von oberflächlich anmutende Ansätze abzugleiten?
  • Können wir ohne Bewusstsein als Mensch existieren?
  • Wie hängt man Bewusstsein in unsere Existenz als Mensch, als Seele, als körperliches, geistiges Wesen ein?
  • Warum sollen wir uns mit Bewusstsein beschäftigen?
  • Was haben unsere Zellen, Frequenzen und Schwingung mit Bewusstseinszuständen zu tun?
  • Welche Frequenzbänder jenseits der bekannten Beta, Alpha, Delta, Theta gibt es und warum könnten sie so interessant sein?
  • Was haben diese Zustände mit Frequenzen zu tun und wie könnten wir sie beeinflussen und warum und wo?
  • Was bedeutet Resonanz für unsere Existenz als Mensch und für unseren Alltag?
  • Wie lässt sich Bewusstsein für unseren Alltag darstellen?
  • Warum könnte das Wissen um Bewusstsein für uns als Menschen unglaublich wichtig sein?
  • Was dürfen wir von unterschiedlichen Bewusstseinszuständen für unseren Lebensalltag erwarten?

Eine Reise in die Tiefen unseres Menschseins. Antwortversuche zu unserer individuellen Wirk-Lichkeit und Realität, die selbstverständlich Teil der kollektiven Wirk-Lichkeit und Realität ist. 

Unser Menschsein als Teil des Kosmos … im gelebten Leben.

 

Daher:

Der Aufstieg KANN KEINE Leiter sein.

Es geht um die Erweiterung des Selbstverständlichen und des gleichzeitig Undefinierbaren:
unseres Bewusstseins.