GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zu Bewegung

Wer sich nicht bewegt, der wird bewegt. Was braucht es, um neue Wege zu ergründen und aus dem eigenen Saft herauszukommen? Was braucht es, um nicht mehr zu leiden, sondern sich mehrheitlich am Leben zu erfreuen und mit den Herausforderungen umgehen zu können? Was braucht es, um nicht immer wieder in die gleiche Grube zu fallen und sich blutige Knie zu holen? Was braucht es, um keine Herzbeschwerden, Magenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspann-ungen aller Art, Migräne und Bandscheiben-vorfälle zu haben?

Ich könnte diese Fragenliste noch weiter fort-setzen, bin jedoch sicher, die meisten LeserInnen wissen, was ich ausdrücken will.

Wer immer den gleichen Weg marschiert, in einer unbewussten Trance als Teil eines schlafenden Kollektivs, darf sich nicht wundern, wenn die Erfahrungen auch immer die gleichen sind. ... und man weiter in der eigenen Plörre schmort. Kann ja ganz kuschelig warm, bequem und vor allem bekannt sein. 

Mir ist schon klar, dass viele sehr geübt sind, sich aus der oben erwähnten Grube geschickt heraus-zuwursteln. Ich frage mich jedoch, warum sie noch wursteln, anstatt eine ganz andere Straße zu gehen. Die Komfortzone des Leidens und des Schmerzes ist schon eine besondere Zone. Die kennt man. Man findet sich zurecht – und übrigens, worüber würde denn gejammert werden, wenn diese Zone wegfiele? Woraus würden sich die Aufmerksamkeit und das Bemitleiden speisen?!

 

Ein dezenter Hinweis: Bewegung heißt das Zauberwort. Einfach Bewegung, eine andere Straße nehmen, eine andere Haltung einnehmen, Neues ausprobieren, lernen, tun, lernen, tun. ...

Doch halt: es geht um die innere Bewegung und nicht um die Bewegung und das Geschnatter im Außen. Es geht nur um die innere Bewegung. Wer das verstanden hat, der ist GewinnerIn. Der Rest bleibt im Haufen der Jammerer und Opfer. Darf natürlich auch sein ... Herzlich willkommen im Club der Desperados.

 

Copyright Text und Bild - Andrea Riemer

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