GEDANKEN KREUZ&QUER ... zu Rebellinnen (aus GedankenSplitter, Band1)

Wo ich hinkomme – die Etikette ist schon vorbereitet: Unangepasst, Pionierin, anders, neugierig, mutig, ungeduldig, unvereinnahmbar, neugierig über alle Grenzen gehend, alleine und allein gelassen, beneidet, bewundert, immer kritisch, fragend, in der Antwort zögernd, scheiternd, fallend und das eine Mal öfter aufstehend als die Meute, die mich jagt. Ich segle gerne gegen den Wind, gegen den sogenannten Mainstream. Wer will mir schon sagen, was sogenannt „richtig“ ist?! Das kann ich wohl doch nur selbst wissen. Ich beobachte gerne und ziehe meine eigenen Schlüsse – auch wenn es dem Rest nicht passt.

Ich kann nicht anders. Es ist mir offenbar in die Hand geschrieben. Wagen, wo keiner es wagt, vorangehen, wo andere Istzustands-verwalter sind. Alleine dastehen, wo alle anderen gefällig mittun. Loben, wo andere Bedenkenträger sind. Anfangen, wo alle andere stehen und warten, was geschieht. Ja sagen, wo der Rest nur schweigen übrig hat. Aufstehen, wo die Mehrheit schweigend sitzen bleibt. Das Wort erheben, wo alle sich ducken. Vorgehen, wo alle anderen stehen bleiben ... Und, und, und …

Vorbei ist der Anerkennungsjunkie, vorbei ist es mit der Bedürftigen, aus und vorbei mit derjenigen, die um Wertschätzung bittet. Nichts ist befreiender als sich selbst zu sein – denn: Das ist die Rebellin, bleibt die Rebellin, das bin ich selbst und bleibe ich selbst – kann morgen schon wieder ganz anders sein als heute und als übermorgen … Gottseidank.

Copyright Text und Bild – Andrea Riemer

 

 

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