GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zu Mußestunden

Mittlerweile reise ich viel, oft nur kurz, gelegentlich auch länger. Die Gefahr, unter die Räder zu kommen, ist dabei besonders groß – denn: es sind ja „eh“ nur kurze Aufenthalte. Gerade in der kurzen Taktung liegt viel Vorbereitung, liegen viele kurze Wege, die oft anstrengender sind als längere Reisen – denn die Vorbereitung ist die gleiche.

Umso wichtiger sind mir Mußestunde. Ich warte nicht mehr, bis mir die berühmte Luft ausgeht, sondern Pausen sind Teil meines Lebensalltags. Ich warte auch nicht – nein, warten tue ich schon seit längerem überhaupt nicht mehr – also, ich warte auch nicht auf einen längeren Urlaub.

 

Ich arbeite intensiv und viel. Daher ist es nur zu natürlich, mir Mußestunde fix einzuplanen. Die sind frei von jeder vorgegebenen Gestaltung. Ich lasse mich treiben, beobachte, nehme wahr. Das sind dann die tatsächlich bereichernden Mußestunden, die mir die Kraft für den nächsten Schritt geben. Und nur der ist tatsächlich wichtig am großen Weg. 

 

 

Copyright Text und Bild - Andrea Riemer

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