GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zu - Hören wir im neuen Monat auf zu erwarten

Ich mache mir immer wieder Gedanken zu verschiedenen Dingen, die viele von uns bewegen. Vieles findet sich in meinem neuen Buch „GedankenSplitter“.

Heute will ich einen – auch für mich – nach wie vor – etwas ungewohnten Zugang vorschlagen. Klingt ein wenig akademisch – nach wie vor. Hören wir auf, zu erwarten. Machen wir Fehler, sind wir nicht perfekt – das ist sowieso tot und Stillstand. Seien wir ver-rückt und nehmen wir nicht immer alles so ernst. Hören wir auf, das Gesundleben so maßlos zu übertreiben und genießen wir wieder mehr. Das heißt nicht unbedingt, ungesund zu leben.

Gehen wir mehr auf innere und äußere Reisen, nehmen Sonnenaufgänge wahr und begreifen sie als Beginn von etwas Neuem. Besteigen wir alle Arten von Bergen, frei von Angst, mit Mut und Vertrauen. Lachen wir was das Zeug hält. Spielen wir wie Kinder, verträumt und doch so real.

Ich war viele Jahre einer dieser klugen Menschen, die immer aus allem etwas Sinnvolles machen wollten und nahezu zwanghaft mussten, um meine Daseins-berechtigung zu erfüllen. Ja, natürlich gab es Freude dabei. Selbstverständlich hatte ich sehr große Erfolge. Immer wieder war ich die Erste.

 

Heute weiß ich, dass sich all das überholt und überlebt hat. Schön – jedoch wo kannst du den Erfolg von gestern verbuchen? Heute, heute achte ich vor allem auf die kleinen, die guten Momente. Denn – genau daraus besteht das Leben. Letztlich ist – bei allen neuen Büchern, Auftritten, DigitalReadingTouren, Zuspruch, Lob, Anerkennung, Liebe, also letztlich ist alles eine Kette an Augenblicken. Im Zentrum steht der jetzige Augenblick, nicht erst im Angesicht des Todes. Und - wir haben kein zweites Leben im imaginären Koffer. ...

 

Copyright Bild und Text - Andrea Riemer

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