GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zu Copy&Paste

Ich erlebte in den vergangenen Wochen bei meinen Aktivitäten zur Erweiterung meines Teams immer wieder eine Haltung, die ich am besten mit Copy&Paste umschreibe.

Es war erstaunlich, was man mir an Konzepten überstülpen wollte. Nur nichts Neues erdenken, nur ja nicht vom Mainstream abweichen, nur ja auf Altbewährtes setzen, nur ja nicht – ja bitte – wie soll da Neues entstehen können?!

Selten war mir so klar vor Augen geführt worden, wie ausgelaugt die Menschen sind, wie wenig neue, mutige Ideen kursieren, wie wenig Menschen bereit sind, tatsächlich Neues zu erdenken und umzusetzen. Ohne Gelinggarantie, ohne Sicherheitsnetz, ohne sofortigen finanziellen Erfolg, ohne sofortige Millionen, die in die imaginären Kassen gespült werden. Die Angst vor richtig Neuem, die grassierend bemerkenswert.

Ich habe für mich entschieden, so viel wie möglich, eigenverantwortlich zu erdenken und umzusetzen. Und ich habe für mich entschieden, dass ich ausschließlich PartnerInnen in mein Boot hereinlasse, die bereit sind, mit mir gemeinsam neue Wege zu gehen.

Copy&Paste ist daher die vollkommen verkehrte Strategie bei mir. Sie ist in meinen Augen gar keine Strategie. Sie ist gelebte Bequemlichkeit in der Scheinsicherheit. Und die garantiert eines in dieser Umbruchzeit: ein gnadenloses Scheitern und einen grandiosen Misserfolg. Es gibt keine dritte Halbzeit mehr. Es gibt kein Anstückeln mehr. Es gibt kein Bewährtes wiederverwenden mehr. Es hat sich ausbewährt. 

Da ich für mich richtig Neues ersonnen habe, ist Copy&Paste nichts für mich. Mit Mut und Vertrauen kann man bei mir punkten, und zwar kann man damit volle Punkte einfahren. Das ist für beide Seiten manches Mal ein bisschen fordernd, jedoch wachsen die inneren Muskeln nur, wenn ein wenig Anstrengung damit verbunden ist. Und - es gibt eine Erfolgsgarantie, denn mittlerweile hat nur mehr das Neue Bestand.

 

Copyright Text und Bild - Andrea Riemer

 

 

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