GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zu PionierInnen

PionierInnen, oft gepriesen, hervorgehoben - sie sind gefährdet in Teams. Sie sind oft missverstanden, wenn sie darstellen, skizzieren, Bilder in Worte zeichnen und nicht wissen, was am Ende heraus-kommt. Sie bieten keine Gelinggarantie. Sie setzen sich aus in dieser Voyeurs-gesellschaft, der das Wohlwollen und das Zulassen des Unbekannten oftmals fehlt. Letztlich ist dieser Gesellschaft der Pionier nicht geheuer, weil er unkontrollierbar und unbeirrbar seinen Weg geht.

Und wenn das Unbekannte dann doch scheinbar erfolgreich ist, dann sonnen sich die Massen im Licht der Pioniere. Seien es jene, die es immer schon wussten. Seien es jene, die nun klein beigeben und konzedieren, dass es ja doch irgendetwas an der Sache gibt. Der Haken wird schon kommen. Und dann werden sie es immer schon gewusst haben, dass „es“ nichts werden könne. Und derjenige, der alles erdachte hatte, ja der sei ja sowieso ein Scharlatan.

Es ist das Los von PionierInnen, alleine zu gehen, verkannt zu werden, Neid und Kritik ausgesetzt zu sein. Lorbeer gibt es nur dann, wenn man sich diesen selbst gibt.

 

Dafür jedoch ist einem dieser, der Lorbeer, dann auch sicher.

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