GEDANKEN KREUZ&QUER ... Get moving

In einem meiner aktuellen Programme, an denen ich arbeite, befasse ich mich mit Bewegung. Damit meine ich die innere Bewegung, die innere Neugierde, das innere Abenteuertum.

Ich meine nicht die schnellen Finger, die meine Beiträge liken oder kritisieren. Ich meine auch nicht die Sporthysterie. Nein – get moving, also in Bewegung kommen, heißt für mich, den Kopf heben, den Geist und das Herz aufmachen, weit aufsperren, gleich was geschieht … und wahrnehmen, was ist, frei von Urteilen und Wertungen.

Wir haben eine Phase unserer globalen Entwicklung erreicht, wo Zyklen enden. Es gibt keine Wiederholung, keine Verlängerungs-schleife, kein Zusatzprogramm, keinen Bonus und auch keinen Malus. Es gibt keine Kopie von gestern und vorgestern. Es gibt daher auch keine Stabilität, keine Anerkennung, keine Sicherheit. So ist das, bei Lichte betrachtet.

Wenn etwas nicht mehr verbessert, verändert, verlängert werden kann, was geschieht dann?

Dann heißt es, die Scheinsicherheitsgeländer loszulassen. Es gibt keine Alternative. Es gibt nichts, worauf wir zurückgreifen können. Wir sind wie Kinder, die diese Welt betreten. Sie sind da und fangen an, sich zu erfahren. Sie erschaffen sich täglich neu. Begeben wir uns in dieses Bild. Was für Möglichkeiten eröffnen sich? Wir stoßen die Welt vor den Kopf. Wir nehmen die runtergefallenen Kinnladen zur Kenntnis. Und – wir springen.

Springen – heißt: get moving.

 

Copyright Text und Bild – Andrea Riemer

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