GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zur Dankbarkeit

Ich will heute zu einem Schlüsselthema unserer Jammer-, Mangel- und Selbst-verständlichkeitszeit schreiben - zur Dankbar-keit. Was für ein Reizwort?!

Alleine wenn ich beobachte, wie sich mein kleineres und größeres Umfeld bewegt und nicht bewegt, nimmt, achtlos ist, unbewusst durchs Leben surft ... alleine wenn ich meinen Mikrokosmos hernehme, dann ist mir seiten vielen Jahren vieles sehr rasch klar. Warum laufen Dinge nicht? War klappt so vieles nicht? Warum der oftmalige Fall aus scheinbar höchsten Höhen?

Die penetrante Selbstverständlichkeit, mit der Verhaltensweisen und Dinge hergenommen werden, ja geradezu an sich gerissen werden. die Achtlosigkeit, mit der man und auch die Dinge wieder weggeschmissen werden, die ist schon bemerkenswert. Hernehmen, ausnehmen, wegwerfen ...

Ich schreibe hier nicht übers Essen, über die Ressourcenverschwendungen aller Art. Nein, ich schreibe über die Achtlosigkeit und die Blindheit gegenüber gegebener Aufmerksamkeit und Zuneigung. Und die beiden können ja viele Formen annehmen. Sie sind oft subtil, ohne viel Getöse, ohne Presse, ohne Medien, ohne selbst auf sich aufmerksam zu machen ... All das brauchen Aufmerksamkeit und Zuneigung nicht nicht.

Wenn Sie es nicht wissen, geneigte LeserInnen: Sie werden all das erst bemerken und - vielleicht - schätzen und dafür dankbar sein. wenn es nicht mehr für Sie zur Verfügung steht. Erst die Abwesenheit erzeugt - vielleicht - Bewusstsein. Oder Sie laufen zur nächsten Quelle weiter, beuten diese aus, usw. usw. usw.

Und wenn Sie sich von den Zeilen peinlich berührt fühlen - dann ist der Sinn erfüllt. Einfach mal zum Innehalten ... mehr muss es ja gar nicht sein.

 

Copyright Text und Bild - Andrea Riemer

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