GEDANKEN KREUZ&QUER ... I don't like Mondays ...

Warum eigentlich nicht? Der Beginn einer neuen Woche. Der Beginn neuer Möglichkeiten, neuer Aufgaben, neuer Chancen, neuer Heraus-forderungen. Montag ist für viele von uns jener Tag, wo es neu losgeht. Was ist so schrecklich daran? Wohl nicht der Neubeginn, sondern die Wiederholungsschleife des immer Gleichen.

Es ist also nicht der Montag, nein. Es ist vielmehr die Unfähigkeit vieler im geneigten LeserInnenpublikum, tatsächlich neu zu beginnen. Das Alte in Frieden abzuschließen und sich ins Neue, ins Abenteuer Leben zu gehen. Ohne Sicherheitsgarantien, ohne Arbeitsplatzgarantie, ohne meckernde ChefIn, ohne bremsende KollegInnnen, ohne mieses Kantinenessen, ohne Stress, ohne Hektik, ohne Jammern, ohne Opferdasein …

Oh Gott (ja, den rufen Sie täglich oft mehrfach an) … was wäre dann … getrauen Sie sich das anzudenken. Nein, ich schreibe nicht vom Durchdenken und schon gar nicht vom Durchfühlen. Ich schreibe auch nicht von Konkretem, von Schritten, von Aktivitäten. Ich schreibe bloß vom ersten Gedanken, raus aus dem Opferland und Jammerland – jenseits von I don’t like Mondays. Der Montag kann nichts für Ihre Haltung zum wöchentlichen Neubeginn. Dafür sind schon Sie, geschätze/r LeserIn selbst zuständig.

Also – lassen Sie den Montag einfach Montag sein. Hören Sie auf, sich auf den Freitag zu freuen, denn der nächste Montag kommt bestimmt … und dann – … und täglich grüßt das Murmeltier …

Wagen Sie Veränderung. Die beginnt im Innen – nie im Außen. Das ist bestenfalls Spiegelfechten. Im Innen geht’s so richtig los. Also – der heutige Montag als Tag des ersten Schrittes, des nächsten Schrittes, des finalen Schrittes?

Copyright Text und Bild – Andrea Riemer

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0