GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zur Bewusstheit

Heute Morgen fiel mir auf, wie berichtswütig und mitteilungssüchtig wir geworden sind, auch Dank der Möglichkeiten der sozialen Medien und unserer vielgeliebten, oft vergötterten Handys. Hier in Informations-bisschen, dort ein Info-Happen. 

 

Der Gehalt dieses Hier und Dort ein bisschen und der Häppchen ist oft minimal, ja nicht existent. Dann frage ich mich, warum man mich daran teilhaben lässt. Natürlich muss ich ja nicht lesen geschweige denn kommentieren und mich aufregen. Nun denn, aufregen tue ich mich selten. Manches Mal wird mein innerer Stachel gelökt und dann lasse ich mich zu einem Kommentar hinreißen. Manches Mal blättere ich ob der Info-Fülle (man bemerke das Kürzel!), also manches Mal blättere ich drüber und nehme im Vorbeigehen wahr. Natürlich finde ich auch immer wieder Interessantes, Wissenswertes, Anregendes.

 

Was will ich damit schreiben? Ich mag die Sozialen Medien sehr, weil sie uns eine wundervolle Möglichkeit des Verbundenseins, wenn wir es bewusst wollen, bietet. Raum und Zeit haben dadurch eine ganz andere Qualität erfahren. Gleichwohl - die Verführung ist eine ganz große. Online zu sein wird mit Dabeisein, mit Wahrgenommensein, mit Wichtigsein verwechselt.

 

Irgendwie erstaunlich, dass sich seit einiger Zeit eine neue Fastenbewegung eingestellt hat, Internetfasten, Handyfasten, Facebookfasten. Und die Fasterei wird dann breit auf den Sozialen Medien angekündigt. 

 

Ich habe für mich entschieden: alles darf sein - es macht jedoch die berühmte Dosis und die Anwendung aus.

 

Nicht wirklich neu, jedoch als Impuls für den heute beginnenden neuen Monat gedacht. Und die Blumen mögen als Anregung verstanden werden, auch die Natur in ihrer Schönheit wahrzunehmen. Übrigens: alle Bilder von mir nehme ich mit meinem Handy auf. So viel zur Möglichkeit des Umgangs.

 

Es ist die Dualität, das Sowohl-als-auch, das unser Leben so aufregend macht. Alles eine Frage von Bewusstheit.

 

Copyright Text und Bild - Andrea Riemer

 

 

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