GEDANKEN KREUZ&QUER ... Zur Auferstehung

Es ist die sprechende Kraftlosigkeit, der scheinbare Widerspruch zu allem, was ist, sein kann und sein darf. Es ist Losigkeit von allem, die Leere, das Nichts die die Aufersteh-ung ermöglichen. Das Zurück-lassen von allem, was aus-erzählt ist, was gelaufen ist, was voll und rund ist. Zyklen, die beendet sind, können nicht verlängert werden. Weiter-schlafen ist jetzt nicht mehr möglich. Aufwachen, aufstehen, auferstehen …

 

Dem Feuer schreibt man eine große Reinigungskraft zu. Es brennt aus, was auszubrennen ist – bewusst, gewaltig, kraftvoll. Der Feuervogel, er ist das Symbol von Stirb und Werde. Wir sehen gerne den prachtvollen Vogel, mystisch, magisch, zündend, erneuert, beginnend, aufsteigend.

Was wir oft vergessen - vor der Pracht kommt das Feuer, kommt der Tod. Es ist die Asche, die den Phoenix ermöglicht. Ohne Tod können weder der Phoenix noch das Neue entstehen. Lassen, abbrechen, verbrennen, verglühen … alles Voraussetzungen, damit Auferstehung geschehen kann. Die ist oft nicht glanzvoll und glamourös. Sie ist meistens unbemerkt vom Außen - weil sie immer Innen stattfindet - und sich, vielleicht, im Außen zeigt. Es wandert sich leicht ohne Vergangen-heitsrucksäcke und ohne Zukunftsgepäck. Es wandert sich dann im Hier und Jetzt, still, kraftvoll, wissend.

 

Auferstehung ist einfach, ist wie sie ist – neue innere Reiche eröffnend. So war sie wohl auch einmal gedacht … bevor sie verzerrt und verdreht wurde.

 

 

Auferstehung der Auferstehung? Hier und. Jetzt. Ja!

Copyright Text  und Bild - Andrea Riemer

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